Aluminium: Werkstoff mit ausgezeichneten technischen und metallurgischen Eigenschaften. Gebrauchsmetall mit ästhetischem Erscheinungsbild.

  • sehr leicht und hoch stabil (spezifisches Gewicht 2,7 g/mm3)
  • korrosionsbeständig, schützt sich gewissermaßen selbst durch Oxydschicht   
  • sehr gute Verformbarkeit (kalt- und warmverformbar)
  • gute Möglichkeiten der Bearbeitung, die vielfach rationeller
    auszuführen sind als bei anderen Materialien      
  • aushärtbar
  • eignet sich gut für statisch beanspruchte Konstruktionen
  • meerwasserbeständig  
  • gut schweißbar
  • vielfältige Möglichkeiten der Oberflächenveredlung
  • glänzbar  
  • dekoratives, ästhetisches Aussehen
  • gute elektrische Leitfähigkeit
  • hohe Wärmeleitfähigkeit
  • ungiftig, gesundheitlich unbedenklich und hygienisch
  • magnetisch neutral     
  • problemloses Recycling, voll recyclingfähig
  • dampfundurchlässig      
  • beständig gegen UV-Strahlung



Fakten

In der Zwischenzeit  war es Robert Bunsen in Heidelberg gelungen, Aluminium auf elektrolytischem Wege zu gewinnen. An der Anode hatten sich winzige graue Kügelchen, metallisches Aluminium  gezeigt.

Versuche, eine größere Ausbeute zu erlangen, waren zunächst noch ohne Erfolg.  Kaum hatte Bunsen sein elektrolytisches Verfahren veröffentlicht machte auch Deville Versuche mit der elektrolytischen Herstellung. Inzwischen entstehen auch in England, in den Vereinigten Staaten und in Deutschland Aluminiumfabriken. Gewissermaßen über Nacht tritt dann der Bauxit als  Aus- gangsmaterial  in Erscheinung. Der Durchbruch ist geschafft. Die Erfolgsge- schichte des Aluminiums als Werkstoff der Zukunft ist nicht mehr aufzuhalten.
(vgl. Schenzinger S.322ff.)


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